Heute früh erhielt ich Post. Mein alter Freund und Wegbegleiter Dr. Heinrich Eppe hat mir sein neuestes Buch geschickt. Einige Jahre haben wir uns nicht gesehen. Und so war ich nicht wenig überrascht, handelt es sich doch um einen Kriminalroman.

Die Südwest Presse schreibt dazu:

Das Buch fällt in vielfacher Hinsicht angenehm auf. Zum einen fließt das Blut nicht in Strömen aus den Seiten heraus, derlei nervenkitzelnde Grausamkeiten fehlen gänzlich - und dennoch hält die kunstvoll aufgebaute Spannung bis zur letzten der 217 Seiten an."

Ein Krimi für die Muswiese
http://www.swp.de/crailsheim/lokales/land/Ein-Krimi-fuer-die-Muswiese;art5509,1145088

Heinrich Eppe
Kalte Mauern

Ein Hohenlohe-Krimi
Silberburg-Verlag
9.90 Euro
ISBN 978-3-8425-1156-9

Viel hatte ich schon vom langjährigen Leiter Leiter des Archivs der Arbeiterjugendbewegung in Oer-Erkenschwick (1982-2006) gelesen. Ein Krimi war noch nicht dabei. Und da ich ein Krimifreund bin, habe ich gleich gegonnen, darin zu schmökern. Wie es sich für einen Historiker gehört, hat er einen fiktiven Blick in die Geschichte seiner Heimatregion gerichtet. Mit einer gehörigen Portion Kritik an den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen. Gerade bin ich auf Seite 18 angekommen, dort, wo Birgit Wallo, die Heldin des Romans, sich fragt: "Ich bin - ja was bin ich eigentlich? Sie erschrak: ein Zeilenluder, das in den Abgrund rutscht."

So, jetzt eine frische Kanne Kaffee, einen Pullover übergestreift und ab auf den Balkon. Ich bin literarisch angefixt. Bis heute Abend will ich das Buch komplett gelesen haben.

Mehr über das Archiv der Arbeiterjugendbewegung, die biographischen Daten und die umfagreichen Publikationen des Autors gibt es hier.

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